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Sie wickeln Geschäfte mit Ihren Kunden bar ab? Dann müssen Sie in Ihrem Betrieb auch eine Registrierkasse haben. Aber entspricht diese noch den Anforderungen, die das Finanzamt stellt? Am 31. Dezember 2016 ist die Übergangsfrist ausgelaufen und neue Bestimmungen gelten für elektronische Kassensysteme. Die Regelungen müssen penibel eingehalten werden – sonst droht Ärger mit dem Finanzamt.

Wer ist von der Registrierkassenpflicht betroffen?

Zunächst einmal muss betont werden, dass es keine grundsätzliche Pflicht gibt, überhaupt eine elektronische Kasse einzusetzen. Betriebe, die eine offene Ladenkasse führen, werden seit dem 1. Januar 2017 nicht gezwungen eine elektronische Kasse zu kaufen.
Betriebe, die jedoch ein elektronisches Kassensystem nutzen, sind von der Registrierkassenpflicht betroffen. Alle Unternehmen, in denen bargeldintensiv abgerechnet wird, sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die genutzte Kasse den verschärften Vorschriften entspricht. Kassensysteme, die den folgenden Anforderungen nicht entsprechen, müssen so schnell wie möglich angepasst werden. Ist eine Anpassung nicht möglich, muss die Kasse durch eine neue ersetzt werden.
Grundsätzlich muss jeder Umsatz künftig einzeln elektronisch erfasst, gespeichert und archiviert werden. Ab 2020 ist außerdem eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung vorgeschrieben.